die grossmeister oder Lichtgrade

 

Nach den "regulären" Reiki Graden I - III (IV) wurde das System von verschiedenen Meistern erweitert. So entstanden die Großmeistergrade allerdings klang Großmeister vielen einfach zu protzig so das teilweise eben auch der Name "Lichtgrade" verwendet wird um zu demonstrieren, das diese Grade zur Erleuchtung führen können aber wie alle Lichtarbeit nicht über die anderen gestellt wird. Hier handelt es sich um die Grade V - VIII obwohl zwischenzeitlich auch ein IX. Grad aufgetaucht ist.

Der 5./6. REIKI-Grad:
Dai Cho Wa Die große Harmonie:

Man spürt, dass die gesamte Schöpfung verbunden ist, und das mein Verhalten seine Auswirkungen auf andere, in einer Weise hat, die beim normalen Nachdenken so gar nicht auffällt. Die Wissenschaft hat ja auch schon gezeigt, das dass Schlagen der Flügel eines Schmetterlings hier, einen Sturm in China verursachen kann. So ist es natürlich auch im täglichen Leben, und die Meditation hilft, das zu verstehen.                                                        

Dai Fa Shu Das grosse Teilen:

Man spürt, dass die gesamte Schöpfung verbunden ist, und das mein Verhalten seine Auswirkungen auf andere, in einer Weise hat, die beim normalen Nachdenken so gar nicht auffällt. Die Wissenschaft hat ja auch schon gezeigt, das dass Schlagen der Flügel eines Schmetterlings hier, einen Sturm in China verursachen kann. So ist es natürlich auch im täglichen Leben, und die Meditation hilft, das zu verstehen.  Im sechsten Grad werden zusätzlich die Techniken Laserreiki und Karmaverbrennung gelehrt.

 

Der 7./8. REIKI-Grad:
Dai Ji Yu Die grosse Freiheit

Der Effekt ist, dass man begreift, dass die Quelle des Glücks in einem selbst liegt.

Wenn man das Glück oder den Lebensinhalt anderswo sucht, ist man immer von anderen oder anderem abhänging. Wenn das Glück im Reichtum liegt, in der Ehre, in der sozialen Stellung oder auch in der Beziehung, und man verliert diese, ist das Glück vorbei, der Lebensinhalt verloren. Ausserdem ist es für Beziehungen äusserst schädlich, wenn einer im anderen seinen Lebensinhalt sieht. Das ist eine grosse Belastung für den, der Lebensinhalt des anderen ist, und saugt ihm Energie ab. Instinktiv wird er sich von dem Energieverlust und der Belastung durch Beenden der Beziehung zu befreien suchen. Es ist also besser, das Glück und den Lebensinhalt in sich selbst und seiner Verbindung mit der Universellen Lebensenergie (kann man auch Gott nennen) zu suchen. Dann wird man nämlich selbst ein Quell der Energie, glücklich und unabhängig von äusseren Einflüssen. Wenn dann der materielle Reichtum verloren gehen sollte, ist das kein grosses Unglück, man hat die Kraft  auch so weiter zu leben und versteht wozu dieser Verlust gut war. Beziehungen gehen in diesem Fall selten kaputt, da jeder Partner weiss, dass er den anderen nicht braucht, dass es aber schöner ist zu zweit. Also keiner saugt dem anderen Energie ab, oder überträgt ihm die Verantwortung für sein Glück. Und so gestaltet sich die Beziehung dauerhaft und harmonisch, ohne die Verlustangst, die sonst eben den Verlust provoziert.                                                                                         

Dai Hey Wa Der Grosse Frieden:

Man begreift, dass der Friede durch Vertrauen erreicht wird. Dai Hey Wa, Der Große Frieden, schenkt Geborgenheit, Sicherheit in der bedingungslosen, unendlichen Liebe.  Es ist die Macht der Liebe, des Vertrauens und des Glaubens die uns auf all unseren Wegen begleiten und unterstützen soll. Wenn wir unser Leben in die eigene Hand nehmen, und denken selbst zu wissen was am besten für uns ist, werden wir, möglicherweise sogar erfolgreich, wohlhabend und angesehen sein können, es wird aber der Friede fehlen. Dieser wird dadurch erlangt, dass wir uns ganz der Gottesenergie anvertrauen.         

Die Meditation mit dem Dai Hey Wa, hilft dieses sich ausliefern zu verstehen und unterstützt den Schüler dabei, das Ich zu überwinden um sich ganz der göttlichen Energie anzuvertrauen, und in diesem Vertrauen Ruhe und Frieden zu finden. 

Und natürlich ist klar, dass Vertrauen auch in der Beziehung zu den Mitmenschen Frieden schenkt. Das deutlichste Beispiel ist eine Beziehung. Wenn ein Partner dem anderen nicht vertraut, und ihn ständig bewacht, aus Angst, dass der andere ihn mit anderen betrügen könnte, ist er ständig besorgt, hat keine Zeit sein eigenes Leben zu führen und schränkt den anderen so ein, dass dieser bei der ersten Gelegenheit abspringt. 

Wenn er jedoch vertraut, hat er Frieden. Sollte das Vertrauen nicht gerechtfertigt gewesen sein (was aber eben wegen dem geschenkten Vertrauen selten vorkommt), können nach dem Betrug ja immer noch die Konzequenzen (Trennung) gezogen werden. Bis zum erfolgten Betrug, hat der, der vertaut aber Frieden, wer nicht vertraut, hat niemals Frieden, ganz davon abgesehen, das er dadurch, dass er kein Vertrauen schenkt, den Betrug geradezu provoziert.

Wenn wir unser Leben Gott anvertrauen, werden wir das gleiche erfahren, Friede im Vertrauen auf Ihn, sogar mit dem Vorteil, dass hier das Vertrauen immer gerechtfertigt ist und niemals enttäuscht wird.

Auch diese beiden Grade können gemeinsam vermittelt werden.

Der 9. Reiki Grad

Dai Fu Ku: Das grosse Glück

Glück bedeutet also sich selbst und den anderen zu lieben, das heißt sich selbst und den andern so annehmen wie er ist. Wenn dies geschieht, werde ich mit mir selbst zufrieden sein, trotz meiner Unzulänglichkeiten, das gleich gilt für den andern, der dann auch angenommen wird wie er ist, ebenfalls trotz seiner Unzulänglichkeiten, ebenso wie die Welt allgemein, die ebenfalls Ihre Unzulänglichkeiten hat, aber ebenso angenommen wird.  

Das Glück kann auch im Kleinen gefunden werden. Wenn wir denn Alltag betrachten, kann man immer Glück im Kleinen finden. Und dafür sollte man dann ganz bewusst danken.  

Glück bedeutet, sich bewusst zu werden, dass es gut ist zu leben, trotz all der Unzulänglichkeiten, und auch, wenn die aktuelle Situation vielleicht nicht so gut ist.  Es geht darum zu Vertrauen, dass die aktuelle Situation, die z.Z beste ist. 

 Wenn Jesus sagt „Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.", dann ist das auch so, „alles andere“ ist aber individuell verschieden. Manche Menschen lieben Reichtum, Buddha und Franciscus hatten ihn, und wollten Ihn nicht. Andere sehnen sich nach einer harmonischen Familie. Nikolaus von Flue hatte sie, und sie erfüllte Ihn nicht. Und so weiter. „Alles andere" ist individuell verschieden und wird in dem Maße gegeben wie es gut für den einzelnen ist. Für einen kann Geld dazu dienen, Leiden zu lindern, für den anderen, Leiden zu schaffen. Auch wer das Reich Gottes sucht, kann in Versuchung kommen, deshalb, wird "alles andere" in dem Maße verteil, wie der Suchende es annehmen kann, ohne in Versuchung zu fallen. Gott führt seine Suchenden nicht in Versuchung. Von daher können wir Glück darin finden, den Willen Gottes zu tun (Gottes-, Selbst- und Nächstenliebe) und darauf vertrauen, das wir all das bekommen was gerade gut für uns ist.

 

Der 10. Reiki Grad

DAI Ki Bo: die grosse Hoffnung     

Verstehen, dass immer Hoffnung besteht. Es gibt niemals Grund die Hoffnung zu verlieren.

Das gilt sowohl für die kollektive, wie für die individuelle Hoffnung. Kollektive Hoffnung, ist Erwartung, dass die Welt, trotz der aktuellen Krisen, Kriege, Terroranschläge, Umweltzerstörung etc. weitergeht. Individuelle Hoffnung ist die Erwartung, unsere persönlichen Ziele zu erreichen. Das Symbol stellt einen speziellen Kontakt zur höheren Energie her, die je nach Glauben, Gott, Geistwesen, Schutzengel, Divas etc. genannt werden kann. In diesem Kontakt bekommen wir nicht nur Antworten auf das "Warum?" von persönlichen Krisen, oder nicht erreichten Zielen, sondern auch Alternativen gezeigt. Es kommt eben oft vor, dass Hoffnungen getäuscht, Ziele nicht erreicht, und Krankheiten nicht besiegt werden. "Warum?" Das ist dann die grosse Frage. Es kann eben sein, dass für unsere persönliche Entwicklung, dieser Weg nicht der richtige wäre. Vielleicht ist ein Scheitern nötig, um neue Wege zu öffnen. Wie oft merkt man nach einigen Jahren, dass die gescheiterte Beziehung, die Entlassung, oder auch Krankheit, vor langer Zeit, nötig war um den Weg zu gehen, auf dem man heute erfolgreich und glücklich geht. Wenn man aber nach Jahren feststellt, dass das Scheitern vor Jahren nötig war, um heute glücklich zu sein, gibt dass auch Hoffnung, dass das Scheitern heute ein neuer Weg zum morgigen Glück ist. Da Reiki das Leben nicht auf die heutige Existenz beschränkt sieht, gilt dasselbe auch für Sterben und Tod. Das heutige Sterben, ist der Anfang für einen neuen Weg, der für unseren Existenzplan nötig ist. Wenn wir dabei sind die Hoffnung zu verlieren, zeigt die Meditation mit dem Symbol, neue Wege. Es stellt auch den Kontakt zu Schutzengeln, oder Geistführern her, die uns auf diesem Weg begleiten und Trost und Kraft schenken. Von daher brauchen wir nie die Hoffnung zu verlieren, es kann zwar sein, dass ein Ziel nicht erreicht wird, eine Krankheit nicht besiegt wird, oder eine Beziehung scheitert. Wenn dies aber geschieht, können wir sicher sein, dass es für unseren Existenzplan, der das aktuelle Leben überschreitet, gut ist, und uns auf unserem Weg zur Vervollkommnung hilfreich ist. Und wenn trotz dieser Erkenntnis, die Hoffnung verloren zu gehen scheint, stellt sie die Meditation mit dem Hoffnungssymbol wieder her.

                                                                                         

Der 11. Reiki Grad  

DAI Chikara: die grosse Kraft  

Es kommt vor, dass der Weg gegen Mehrheitsmeinungen führt, oder Widerstand aus der eigenen Familie provoziert.  Dieser Widerstand sollte als Anlass dienen, seine Motivation und den Weg als ganzes zu überdenken. Wenn er danach aber immer noch als der Richtige angesehen wird, sollte er auch gegen den Widerstand aus der Familie oder gegen die Mehrheitsmeinung geführt werden. Das Symbol und die Meditation mit Ihm trägt dazu bei, Innere Stärke zu finden seinen Weg weiterzugehen. Als Beispiel sei Sokrates angeführt. Nach seiner Verurteilung zum Tod hatten seine Freunde die Wächter bestochen um Ihm die Flucht zu ermöglichen. Er hatte es jedoch als seinen Weg gesehen, die Gesetze einhalten zu wollen, (auch wenn er unschuldig verurteilt wurde). Seine Freunde baten ihn jedoch eindringlichst, zu fliehen und sein Leben zu erhalten. Dieser Widerstand führte dazu, dass Sokrates seine Position überdachte und weiterhin als richtig ansah. Deshalb verteidigte er seinen Weg, überzeugte seine Freunde davon dass er recht hat (im Dialog "Kriton" beschrieben), floh nicht und wurden gerichtet. Bei Jesus war es so ähnlich. Im Ölberg verließ ihn für kurze Zeit die innere Stärke, und er zweifelte an seinem Weg. Im Gebet fand er sie wieder und ging den Weg bis ans Ende weiter. Unser Weg ist üblicherweise einfacher, aber auch wir spüren manchmal Widerstand. Zum Beispiel in den häufigen Fällen, wo die Familie der Beschäftigung mit Reiki (oder Astrologie, Numerologie, Kabbala etc) kritisch gegenüber steht und es als Teufelswerk, Verrücktheit etc abtut. In diesem Fall ist es sinnvoll, die Kritik als Anlass zu nehmen den Weg und die Motivation zu überdenken, und wenn er danach immer noch für richtig gehalten wird, sollten wir ihn weitergehen. Da in diesem Falle gelegentlich Kraft und Innere Stärke verloren zu gehen drohen, hilft dann die Meditation mit dem Symbol, neue Kraft und Stärke zu finden. Dasselbe gilt für andere Fälle, in den wir einen Weg gehen, der von der Mehrheit, oder der eigenen Familie, abgelehnt wird. Es ist da übrigens gut zu wissen, dass die Mehrheit selten recht hat, wenn es sich um Neues handelt, da sie eben im traditionellen Ihre Sicherheit findet. Zum Beispiel war die Mehrheit noch Jahrhunderte nach Galileo überzeugt, dass die Sonne sich um die Erde dreht. Von daher gibt es keinen Grund von einem als richtig empfunden Weg abzugehen, nur weil wir auf diesem Weg Widerstand und Unverständnis spüren. Wenn dieser Widerstand uns die Kraft zu nehmen droht, haben wir mit dem Reiki 11 Symbol, eine Möglichkeit, diese Kraft zu erneuern

                                                                                   

Der 12. Reiki Grad

DAI AI: die grosse Liebe

Es ist wichtig zu betonen, dass man den Nächsten lieben soll wie sich selbst. Es ist also vorausgesetzt, dass man sich selbst lieben soll. Es ist vollkommen widersinnig und hinsichtlich des Weges der Vervollkommnung uneffektiv, seinen Nächsten zu lieben, sich selbst aber abzulehnen. Nein, die Liebe muss umfangend sein, sich selbst, die Umwelt, Gott, und den anderen. Den anderen zu lieben, bedeutet hauptsächlich, sein Anderssein anzunehmen, der andere denkt und ist anders als wir selbst. Es geht nicht an, ihn von unserer Denkweise zu überzeugen, sondern seine soll akzeptiert werden. Das gilt sowohl in der Partnerschaft, wo der Ehegatte, oder Lebensgefährte, in seiner Verschiedenheit akzeptiert werden sollte, und nicht der Versuch zu machen ist, Ihn zu einer Kopie von uns zu machen, als auch im Zusammenleben mit anderen, besonders mit Menschen die andere Lebensphilosophien oder Kultur haben. Konkret bedeutet das im heutigen Europa, dass es notwendig ist unsere Mitmenschen, so anzunehmen wie sie sind, und ihre Lebensart zu respektieren, auch wenn sie sich von dem, uns gewohnten, z.B durch Ihre Religion, oder Lebensweise unterscheiden. Außerdem ist es ebenfalls, gerade in der heutigen Zeit, wichtig, die Umwelt zu lieben, und schonender zu behandeln. Jeder sollte da seinen Beitrag leisten und nicht finanzielle Aspekte in den Vordergrund stellen. Wenn umweltschonende Produkte auch evtl. teuerer sein sollten, ist es doch im Sinne der Lebensaufgabe Lieben besser diese zu kaufen. Die Meditation mit dem Dai Ai, hilft uns zu lieben, und den anderen in seiner Verschiedenheit anzunehmen und unserer Lebensaufgabe treu zu bleiben, die eben darin besteht zu lieben, nach dem Motto: Lebe Liebe!

 

Der 13. Reiki Grad

DAI HANA: Der grosse Lehrer

 Voraussetzung: Usui Reiki Meister/Lehrer

jeweils eine Einweihung (5.und 6. Grad kombiniert), deutsche Skripte