Gedanken über die Reikigemeinde

 

Reiki ist Energie zur Hilfe und zur Heilung, ihr Sinnbild ist Licht und Liebe.

Niemals Hass, Neid und Zwietracht, wie es immer häufiger zwischen Reikilehrern und anderen Lichtarbeitern vorkommt. Konkurrenzkampf um den Mammon, ein einsames Rennen um den Kunden, dessen Geld ergattert werden soll. Andere Lehrer vergessen ihre Pflichten und versuchen gottgleich und diktatorisch ihre Schüler zu dirigieren und zu manipulieren. Sektenartige Strukturen bei denen der Lehrer (Meister) von seinen Schülern angebetet wird sind nicht im Sinne von Reiki. Kritikfähigkeit und Zusammenarbeit mit den Schülern , (gemeinsames Lernen für den Aufstieg) sollten für den Lehrer selbstverständlich sein.

Eine weitere Variante ist der Verein der aus reiner Menschenliebe Reiki verschenkt. Zwänge und Abhängigkeiten werden aufgebaut, denen sich der Schüler zu unterwerfen hat. Springt der Schüler oder gar der Lehrer aus der  Reihe wird er gnadenlos aus der Gemeinschaft ausgestoßen und verbannt. Liebesentzug kannte man schon bei Osho (Bagwan Sri Rashneesh) oder David Moses Berg mit seinen Kindern Gottes.

Wir sehen Reiki ist menschlich, mit seinen Höhen und Tiefen. Götter gibt es auch unter Reikianern nicht.

 

Suchen sie sich ihren Lehrer nach ihren Vorlieben und ihrem Bauchgefühl.

Schüler und Lehrer sollten immer miteinander harmonieren.

 

Eine neue (alte?) Variante macht in letzter Zeit wieder von sich hören: Direkteinweihung kontra Ferneinweihung. Was sind die Unterschiede? Bei der Direkteinweihung stehe ich meinem Lehrer direkt gegenüber, alleine oder in einer mehr oder weniger großen Gruppe (alles eine Frage des Preises, siehe oben) Dort wird dann das „Wissen“ vermittelt das jeder in sich trägt oder ansonsten autodidaktisch erwerben kann. Natürlich wird der Schüler dort auch direkt eingeweiht, was allerdings einen Großteil der „Ausbildung“ ausmacht. Als kleines Rechenbeispiel, wenn ich pro Einweihung 15 Minuten ansetze und 6 Schüler gleichzeitig habe, benötige ich bei traditioneller Einweihung in Usui 1 alleine dafür 6 Stunden, also einen ganzen Ausbildungstag. Bei einer, vernünftig durchgeführten, Ferneinweihung habe ich den gleichen Zeitraum für mich alleine, kann den Lehrer zwar nicht Auge in Auge gegenüberstehen und Fragen stellen aber die Email Variante funktioniert auch. Ich bekomme zwar nicht alle Fragen jetzt und gleich beantwortet aber  mein Lehrer steht mir ja weiterhin zur Verfügung. Ich rede hier nicht von Ebay-Einweihungen, Geld überweisen- Einweihung abrufen – fertig, sondern von ganz normalen Ferneinweihungen und da sollte der Lehrer auch Jahre nach der Einweihung immer noch als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, dann wenn die Fragen auftauchen und nicht Jahre im Voraus. Natürlich fehlt die mehr oder weniger persönliche Atmosphäre, dafür kann ich in meiner eigenen gewohnten und angenehmen Umgebung (meinem Tempel) die Einweihung empfangen.

 

Die Energien die fließen sind immer dieselben und jeder bekommt die Menge an Energie die für ihn persönlich bestimmt ist.

 

Also wir sehen es ist nicht der Unterschied zwischen Direkt- und Fernunterricht sondern die Auswahl meiner persönlichen Vorlieben und Gefühle. Deshalb noch einmal:

 

Suchen sie sich ihren Lehrer nach ihren Vorlieben und ihrem Bauchgefühl.

Schüler und Lehrer sollten immer miteinander harmonieren.